Mach dein Ding.
Dein Weg beginnt jetzt – in 12 Wochen.
Nach Schule, Lehre oder Studium fragen alle: „Und, was machst du jetzt?“ Wenn du darauf noch keine Antwort in einem Satz hast, ist das kein Fehler. In 12 Wochen findest du deine eigene – ein Treffen pro Woche, live online, geführt von einer Trainerin oder einem Trainer. Vom ehrlichen Blick auf deinen Standort über ein klares Ziel bis zu deinem ersten Schritt.

Auf einen Blick
So läuft der Kurs
Dein Platz im Kurs
Ein Kurs, eine offene Gruppe
Start ist am Dienstag, 12. Jänner 2027, um 17:30. Alle machen gemeinsam mit – mit demselben Inhalt, derselben Trainerin oder demselben Trainer und demselben Workbook.
Offene Gruppe · ab 12. Jänner 2027
€ 49 für den ganzen Kurs
12 Wochen · dienstags 17:30–19:00 · online über Zoom
- 12 Treffen live, 1 × pro Woche 90 MIN
- Je Treffen zwei Einheiten: Impuls, Workbook-Arbeit und Wochenaufgabe
- 3 Folgetreffen à 60 MIN in den ersten hundert Tagen danach
- Austausch über den Chat, Kamera freiwillig
- Workbook und Buch „Dein Weg beginnt jetzt“ inklusive
Der Kurs ist Orientierung durch eigenes Nachdenken und ersetzt keine Berufs-, Steuer- oder Anlageberatung.
Der Kursweg
12 Treffen in sechs Teilen
Jede Woche ein Treffen mit zwei Einheiten aus dem Buch „Dein Weg beginnt jetzt“, jede Einheit eine Seite im Workbook. Was du in den ersten Treffen erarbeitest, brauchst du später wieder – am Ende steht dein Weg auf einer Seite. Tippe auf einen Teil und öffne jede Einheit.
Wo du stehst
Ehrlich hinschauen, bevor man aufbricht: Wer bin ich, was will ich wirklich – und was habe ich bloß übernommen?
1Treffen 1Zwei Listen
- Das hast du danach
- Zwei Listen, drei gemeinsame Punkte und ein Punkt, der schmerzt.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
2Treffen 1Der Hamsterrad-Test
- Das hast du danach
- Fünf Antworten mit Datum und eine Notiz aus dem Gespräch.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
3Treffen 2Dein Lebensrad
- Das hast du danach
- Datiertes Lebensrad mit acht Werten und eine Habenseite mit mindestens zehn Punkten.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
4Treffen 2Stärkenprofil und Werte
- Das hast du danach
- Drei Stärken, die Rückmeldung von drei Menschen und drei Werte.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
Ergebnis: Am Ende von Teil I hast du ein ehrliches Bild deiner Ausgangslage. Alles, was folgt – Ziele, Wege, Zahlen und der erste Schritt –, baut auf diesen Antworten auf.
Wohin du willst
Aus einem vagen „Ich will etwas erreichen“ wird ein Ziel, das man klar vor Augen hat.
5Treffen 3Ein Tag in zehn Jahren
- Das hast du danach
- Eine Seite „Mein Dienstag in zehn Jahren“ mit unterstrichenen Stellen.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
6Treffen 3Drei Sätze umbauen
- Das hast du danach
- Drei alte und drei neue Sätze.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
7Treffen 4Dein innerer Kompass
- Das hast du danach
- Dein Zehn-Jahres-Ziel mit Datum, heruntergebrochen auf drei Jahre und zwölf Monate.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
8Treffen 4Der Lebensplan auf einer Seite
- Das hast du danach
- Ein datierter Lebensplan mit fünf Feldern und einem nächsten Schritt.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
Ergebnis: Am Ende von Teil II hast du ein Ziel, das wirklich deines ist, und einen Plan, der Richtung gibt, ohne dich festzunageln. Du musst den Weg dorthin noch nicht kennen.
Welcher Weg zu dir passt
Die berufliche Landschaft, ehrlich erklärt – ohne dich zu einem bestimmten Weg überreden zu wollen.
9Treffen 5Das Energie-Tagebuch
- Das hast du danach
- Vierzehn Tageseinträge und eine Liste deiner Muster.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
10Treffen 5Ausbildungswege im Vergleich
- Das hast du danach
- Fünf geprüfte Wege mit Für und Wider, gemessen am eigenen Ziel, und ein Schnuppertag.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
11Treffen 6Deine Wegetendenz
- Das hast du danach
- Deine Wegetendenz (Sicherheit, Verantwortung oder Freiheit) und drei Gesprächsnotizen.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
WTreffen 6 · danach zuhauseDie Weggabelung und dein Wegkapitel
- Das hast du danach
- Dein gewählter Weg – selbstständig, in Führung oder bewusst angestellt – und ein eigenes Kapitel mit sechs Einheiten. Im Kapitel Selbstständigkeit gehört die ehrliche Gegenprobe (Einheit 12) dazu.
- Im Workbook
- Zuhause eine Einheit pro Woche, nach Treffen 6 bis 11 – parallel zu Teil IV und V
Ergebnis: Teil III überredet niemanden. Er ermöglicht dir eine bessere Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt – und zwar eine bewusste, keine Voreinstellung.
Was das Leben kostet
Zahlen sind keine Bedrohung, sondern Klarheit in anderer Gestalt.
13Treffen 7Dein Lebenskostenblatt
- Das hast du danach
- Lebenskostenblatt mit zwei Spalten und dein benötigtes Nettoeinkommen.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
14Treffen 7Deine drei Stufen
- Das hast du danach
- Drei Stufen mit Beträgen und eine Anschaffung in Arbeitsstunden.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
15Treffen 8Dein Vermögensplan
- Das hast du danach
- Ein Vermögensplan auf einer Seite und ein eingerichteter Dauerauftrag.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
16Treffen 8Dein Risikorahmen
- Das hast du danach
- Dein Risikopolster in Euro, ein schlimmster Fall, eine Begrenzung, ein Ausstiegspunkt und das Risiko des Nichtstuns.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
Ergebnis: Am Ende von Teil IV kennst du deine Zahl: was dein Leben kostet, welches Einkommen du brauchst und wie viel du zurücklegst. Damit kannst du jedes Angebot und jede Entscheidung nüchtern beurteilen.
Der erste Schritt
Vom Wissen ins Tun – mit einem Schritt, der klein genug ist, dass du ihn dir zutraust.
17Treffen 9Dein Bremssatz
- Das hast du danach
- Ein auseinandergenommener Bremssatz, ein kleinster Schritt und eine Frist mit Datum.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
18Treffen 9Die Zieltreppe
- Das hast du danach
- Eine Zieltreppe mit vier Stufen und ein Dreißig-Tage-Schritt mit Datum im Kalender.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
19Treffen 10Die Umwege-Landkarte
- Das hast du danach
- Eine Landkarte mit deiner Mauer, drei Umwegen, einer Reihenfolge und einer Frist.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
20Treffen 10Deine drei Menschen
- Das hast du danach
- Drei Namen, drei Fragen, drei Termine und eine abgeschickte Nachricht.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
21Treffen 11Die ersten hundert Tage
- Das hast du danach
- Ein Hundert-Tage-Plan mit vier Phasen und ein vereinbarter Beratungstermin.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
Ergebnis: Am Ende von Teil V steht ein konkreter Schritt mit Datum im Kalender – und ein Mensch, der dich dabei begleitet.
Und dann?
Erfolg ist kein Endpunkt. Haltung, Dankbarkeit und Verantwortung tragen weiter, wenn das erste Ziel erreicht ist.
22Treffen 11Dein eigener Maßstab
- Das hast du danach
- Ein Vergleich mit dir selbst, ein Vorbild mit Lernziel und ein gemiedener Vergleich.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
23Treffen 12Drei Dinge am Abend
- Das hast du danach
- Ein Monat Dankbarkeit in Stichworten und ein ausgesprochener Dank.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
24Treffen 12Dein nächstes Ziel
- Das hast du danach
- Vier Antworten und ein Satz über deinem Weg.
- Im Workbook
- Eine Seite pro Einheit, dazu deine Wochenaufgabe
Ergebnis: Du schließt den Kurs nicht mit einem Endpunkt ab, sondern mit einer Haltung, die dich weiterträgt, und mit einer Richtung für die Zeit nach deinem großen Ziel.
Jede Woche · 90 MIN live online
So läuft ein Treffen
Jede Woche derselbe Rhythmus: zwei Einheiten, dazwischen eine kurze Pause – damit du dich auf das Thema konzentrieren kannst und nicht auf den Ablauf.
Ankommen und Rückblick
Was hat die Wochenaufgabe gebracht? Wer mag, sagt einen Satz dazu – niemand muss.
Erste Einheit
Impuls mit Beispielen aus dem Buch und aus dem echten Leben, dann mit Stift und Papier an der Seite im Workbook.
Pause
Aufstehen, durchatmen, Bildschirm weg.
Zweite Einheit
Kurzer Impuls, Arbeit im Workbook und Austausch – Austausch über den Chat.
Deine Wochenaufgabe
Ein Schritt bis zur nächsten Woche – klein genug, dass du ihn wirklich machst.
Ergebnis: jede Woche zwei ausgefüllte Seiten und ein erledigter Schritt.

Meine Geschichte · warum es diesen Kurs gibt
Der Zettel unter dem Kopfkissen
Mit 16 habe ich auf einen Zettel geschrieben: „Mit 40 möchte ich Millionär sein.“ Ich war ein Bauernbub aus dem Burgenland – ohne Geld, ohne Kontakte, später auch ohne Matura. Diese Geschichte erzähle ich dir nicht, um anzugeben. Ich erzähle sie, weil ich damals niemanden hatte, der mir gesagt hat: Das geht. Du kannst das auch.
„Du kannst mehr, als du denkst.“
In acht Kapiteln
Vom Bauernhof bis heute
1Kapitel 1Ein Bauernhof und ein großer Wunsch
Ich bin auf einem Bauernhof im Burgenland aufgewachsen. Schon als Kind war klar, wie mein Leben aussehen sollte: Ich würde den Hof übernehmen. Was nach einem sicheren Weg klang, fühlte sich für mich ganz anders an. Die Arbeit am Hof ließ kaum Zeit für Freunde. Ich war oft einsam. Und es gab ein Thema, das bei uns zuhause immer wieder für Streit sorgte: Geld. Es war fast nie genug da.
Mit 16 fiel mir ein Buch in die Hände: „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ von Dr. Joseph Murphy. Ein Satz daraus hat mich nie mehr losgelassen: Gedanken sind kein Zufall – sie formen dein Leben. Also nahm ich ein Blatt Papier und schrieb darauf meinen größten Wunsch:
„Mit 40 möchte ich Millionär sein.“
Ich hatte keine Ahnung, wie das gehen sollte. Ich hatte kein Geld, keine Kontakte, und später auch keine Matura. Aber ich las den Satz jeden Abend, legte das Blatt unter mein Kopfkissen und stellte mir vor, wie es sich anfühlen würde, ohne Geldsorgen zu leben. Nicht im Luxus – sondern frei. Frei davon, am Monatsende nachrechnen zu müssen, ob ich eine Freundin zum Essen einladen kann.
Ein Traum, der nur im Kopf herumschwirrt, verfliegt. Ein Traum, der auf Papier steht, wird zu einem Ziel. Schreib deinen auf – auch wenn er dir heute noch zu groß vorkommt.
2Kapitel 2Weg vom Hof
Nach der Schule übernahm ich den Hof. Der Betrieb wuchs, aber das Sagen über das Geld behielt mein Vater. Ich wollte vieles verändern, er wollte davon nichts wissen. Vielleicht kennst du das: Man möchte seinen eigenen Weg gehen, und die Erwachsenen sehen nur ihren.
Mein erster Ausbruch war ziemlich mutig – und ging gründlich schief. Ein brasilianischer Austauschstudent, der bei uns am Hof arbeitete, brachte mich auf eine Idee: ein Neuanfang in Rio de Janeiro. Mit einem Bekannten gründete ich dort eine Fleischproduktion. Sie scheiterte. Ich kam zurück nach Österreich, zurück auf den Hof, und fühlte mich wie ein Verlierer.
Aber den Zettel hatte ich nicht vergessen. Mit 23 Jahren packte ich meine Sachen und ging nach Wien. Die Stadt pulsierte – sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Ich dachte: Hier gibt es Chancen ohne Ende.
Die Wirklichkeit war erst einmal ernüchternd. Ich schrieb Bewerbungen um Bewerbungen. Für jeden Job mit Aufstiegschancen wurde die Matura verlangt – und die hatte ich nicht. Die Jobs, die ich bekommen hätte, hätten bedeutet: früh aufstehen, den ganzen Tag schuften, abends müde ins Bett fallen. Und das Gehalt hätte nicht annähernd für das Leben gereicht, das ich mir vorgestellt hatte. Das war für mich das Hamsterrad. Da wollte ich nicht hinein.
Scheitern ist kein Ende, sondern Lehrgeld. Rio hat mir gezeigt, was ich nicht kann – und damit Platz gemacht für das, was ich kann.
3Kapitel 3Lehrgeld
Ich versuchte es mit Arbeit auf Provisionsbasis. Ich war Handelsvertreter, verkaufte unter anderem Kunststoffgranulat für Reitplätze. Viele Firmen versprachen mir das Blaue vom Himmel. Manche zahlten nicht, was vereinbart war, oder ließen mich monatelang warten. Einmal fiel ich sogar auf eine Betrügerfirma herein.
Ich verdiente genug, um irgendwie über die Runden zu kommen, aber nicht mehr. Meine Freundin – sie war Musiklehrerin und hatte eine kleine Wohnung – meinte, ich solle mir endlich einen sicheren Job suchen, damit wir eine Familie gründen können. Sie meinte es gut. Aber in mir sagte eine Stimme ganz deutlich: Durchhalten. Dein Weg ist ein anderer.
In dieser Zeit wurde mir etwas klar, das mich bis heute begleitet: Ein Angestelltenverhältnis schien mir riskanter als die Selbstständigkeit. Ich hatte Angst, nicht gut genug zu sein und gekündigt zu werden. Als mein eigener Chef wollte ich selbst bestimmen, ob mein Einkommen wächst.
4Kapitel 4Ein Marktstand auf Kredit
Dann kam der Zufall – oder vielleicht hatte mein Zettel ein bisschen nachgeholfen. Auf einem Wiener Markt stand ein Obst- und Gemüsestand zum Verkauf. Ich hatte keine Ahnung von Obst und Gemüse. Ich hatte auch kein Geld. Aber ich traute es mir zu.
Ich kannte einen Steuerberater. Dem erzählte ich ehrlich meine Lage. Er glaubte an mich und vermittelte mir einen Kredit. Plötzlich war ich selbstständig. Ich hatte ein eigenes Geschäft.
So einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es nicht. Ich musste lernen, dass Obst schnell verdirbt – und dass verdorbenes Obst bares Geld kostet. Mein Tag begann um 4 Uhr früh und endete um 19 Uhr. Meine Freundin half mir am Stand, obwohl sie Verkaufen hasste. Das vergesse ich ihr nie.
Nach einigen Wochen schrieb ich die ersten kleinen Gewinne. Und ich setzte mir mein erstes, ganz konkretes Ziel:
100 Euro netto am Tag.
Das klingt nicht nach viel. Aber probier einmal, 100 Euro netto am Tag zu verdienen – das ist eine echte Herausforderung. Ich habe es relativ schnell geschafft. Und dann kam das nächste Ziel: dieselben 100 Euro zu verdienen, ohne selbst jede Stunde im Geschäft stehen zu müssen. Damit ich Zeit hatte, um zu wachsen.
Ich merkte aber auch schnell: Mit einem Marktstand wird man nicht Millionär. Also hielt ich weiter die Augen offen.
Das große Ziel darf groß bleiben. Aber heute brauchst du ein kleines, das du schaffen kannst. Jeder erreichte kleine Schritt zeigt dir den nächsten.
5Kapitel 5Der Kiosk um die Ecke
Nur 200 Meter von unserer Wohnung entfernt stand ein Imbisskiosk zum Verkauf. Die Firma dahinter war in Konkurs. Ich fand heraus, wer jetzt das Sagen hatte – den Masseverwalter – und ging zu ihm.
Wieder hatte ich kein Geld. Ich ging zur Bank, die schon den Hof meiner Eltern finanziert hatte. Mein Betreuer sagte: kein Problem. Mit dieser Zusage in der Tasche unterschrieb ich den Kaufvertrag. Dann kam ich zurück zur Bank, um den Kredit zu unterschreiben – und erfuhr, dass der Chef meines Betreuers abgelehnt hatte. Die Zusage war nur mündlich gewesen.
Da stand ich nun: mit einem unterschriebenen Kaufvertrag und ohne Geld. Aufgeben? Kam nicht infrage. Mein Betreuer kannte jemanden bei einer anderen Bank – und dort bekam ich die Finanzierung. Mit 24 Jahren hatte ich zwei Geschäfte.
Der Kiosk war auf Schnitzel spezialisiert. Mit Fleisch kannte ich mich aus: Zuhause hatte ich die Selbstvermarktung gemacht, wir verkauften auf Wiener Märkten. Wie man ein Schnitzel paniert, hatte ich von meiner Mutter gelernt. Aber wie man Salat macht? Keine Ahnung. Also fuhr ich ins Dorfgasthaus und fragte die Wirtin. Sie gab mir ihre Rezepte und zeigte mir, wie es geht.
Das war mein ganzes Startkapital an Wissen: Mamas Panier, die Salate der Dorfwirtin und das, was ich in der Landwirtschaftsschule über Betriebswirtschaft gelernt hatte.
Du musst nicht alles können, bevor du anfängst. Du musst nur bereit sein zu fragen. Die meisten Menschen helfen gerne – wenn man sie ehrlich fragt.
6Kapitel 6Wachsen – und fast fallen
Ein Schnitzel herausbacken – das können Tausende Wirte. Aber wenn man etwas wirklich will, findet man einen Weg. Aus einem Kiosk wurden zwei, dann ein Schnitzelhaus im modernen Selbstbedienungsstil, dann eine österreichweite Kette. In 15 Jahren baute ich ein Unternehmen mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf. Jeder neue Schritt verlangte neues Wissen. Ich lernte laufend dazu – in Kursen und mit Beratern, die mich unterstützten.
In dieser Zeit heiratete ich meine Freundin Uschi, wir bekamen drei Kinder und kauften ein Haus. Von außen sah alles nach Erfolg aus. Aber mit dem Erfolg kam der Druck. Sieben Tage die Woche, oft rund um die Uhr. Ich trieb mich und andere über die Grenzen. Ich machte Managementfehler, die mich an den Rand der Insolvenz brachten. Gerettet haben mich damals nur die Reserven, die ich vorher zur Seite gelegt hatte.
Und dann kam der Moment, an dem mein Körper Nein sagte. Burn-out. Dazu eine schwere Entzündung der Galle. Während der Operation setzte mein Herz fast eine Minute lang aus. Ich war dem Tod näher als je zuvor. Der Weg zurück dauerte eineinhalb Jahre.
In dieser Zeit habe ich etwas getan, das mir früher schwergefallen wäre: Ich habe Hilfe angenommen. Ich holte einen erfahrenen Geschäftsführer ins Unternehmen. Langsam erholte sich die Firma – und ich mich auch.
Lege immer Reserven an – für dein Geld und für deine Kraft. Und hol dir Hilfe, bevor du sie dringend brauchst. Das ist keine Schwäche, sondern klug.
7Kapitel 7Ein Anruf, der alles veränderte
Eines Tages meldete sich ein Anwalt. Er vertrat ein österreichisches Unternehmen, das meine Firma kaufen wollte – für Millionen. Ich überlegte lange. Dann verkaufte ich.
Pünktlich zu meinem 40. Geburtstag war in Erfüllung gegangen, was ein 16-jähriger Bauernbub auf einen Zettel geschrieben und unter sein Kopfkissen gelegt hatte.
Mit 23 selbstständig, mit 24 zwei Geschäfte, mit 40 Millionär. Ohne Matura, ohne Startkapital, ohne Beziehungen.
Ich erzähle dir das nicht, um anzugeben. Ich erzähle es dir, weil ich damals niemanden hatte, der mir gesagt hat: Das geht. Du kannst das auch.
8Kapitel 8Was nach dem Ziel kam
Nach dem Verkauf nahm ich mir einige Jahre Auszeit. Aber wer einmal Unternehmer ist, will etwas unternehmen. Mit einem Partner baute ich neue Firmen auf, die bis heute erfolgreich sind. Seit 40 Jahren bin ich jetzt Unternehmer.
Und doch habe ich etwas gelernt, das wichtiger ist als jede Million: Geld macht frei, aber nicht automatisch glücklich. Herausgeholt aus den schweren Zeiten hat mich keine Methode aus einem teuren Seminar. Es war eine Stunde am Abend, in der ich mich mit einem Blatt Papier hingesetzt und in Ruhe über mein Leben nachgedacht habe. Was will ich wirklich? Was bremst mich? Was tut mir gut?
Aus dieser Gewohnheit ist DenkDa entstanden – und aus meinen Erfahrungen das Buch „Dein Weg beginnt jetzt“. Heute habe ich ein neues Ziel: Ich möchte Menschen glücklicher und zufriedener machen. Bis zu meinem 80. Lebensjahr möchte ich mehr als 1.000 Menschen auf ihrem Weg begleitet haben. Vielleicht bist du einer davon.
Deine Fragen für heute Abend
Was willst du wirklich?
- Was wünsche ich mir wirklich?
- Wo möchte ich mit 25 stehen, wo mit 40?
- Was kann ich jetzt schon gut?
- Was ist mein erster kleiner Schritt diese Woche?
Dein Zettel
Schreib ihn heute noch
- Nimm ein Blatt Papier und einen Stift.
- Schreib einen Satz: „Mit ___ möchte ich ___.“
- Leg ihn dorthin, wo du ihn jeden Abend siehst.
- Lies ihn – und fang morgen an.
Bevor du dich entscheidest
Gratis starten
Gratis lesen
Das Buch „Dein Weg beginnt jetzt“
„Du kannst mehr, als du denkst.“ Das ganze Buch kostenlos online – die Grundlage des Kurses.
Gratis ausprobieren
„Dein Grenzen-Training“
Sieben Tage, jeden Tag 5–10 Min: Du verschiebst eine selbst gewählte Grenze und misst am ersten und letzten Tag. Danach weißt du, ob der Kurs zu dir passt.
Für Schulen, Jugendzentren und Lehrbetriebe stellen wir gerne eine eigene Kursgruppe zusammen – schreiben Sie uns. Buch, Workbook und alle weiteren Angebote findest du auf der Jugend-Startseite.
Anmeldung · Mach dein Ding
Melde dich an. Start ist am 12. Jänner 2027.
Füll das Formular aus – das dauert eine Minute. Du bekommst alle Infos zum Start und zum Frühbucherbonus von € 49 per Mail und entscheidest dann in Ruhe. Die Anmeldung ist noch keine Buchung.
Fragen
Was du wissen willst
Für wen ist der Kurs?
Für junge Menschen nach Schule, Lehre oder Studium – und für alle, die auf die Frage „Und, was machst du jetzt?“ noch keine Antwort in einem Satz haben.
Wer leitet die Treffen?
Erfahrene Trainerinnen und Trainer von DenkDa. Grundlage sind das Buch und das Workbook „Dein Weg beginnt jetzt“ von Helmut Schindler.
Was kostet der Kurs?
Mit dem Frühbucherbonus € 49 für den ganzen Kurs: 12 Treffen, 3 Folgetreffen, Workbook und Buch. Der Kurs läuft als offene Gruppe.
Ich habe ein Treffen verpasst. Was jetzt?
Du bekommst die Seiten des Treffens per Mail und kannst sie in Ruhe nachholen.
Was passiert nach den 12 Wochen?
Drei freiwillige Folgetreffen à 60 Minuten begleiten dich durch deine ersten hundert Tage: nach vier Wochen zu deinem ersten Schritt, nach acht Wochen zur Halbzeit und nach zwölf Wochen zur Bilanz mit deinem nächsten Ziel.
Muss ich die Kamera einschalten?
Nein, die Kamera ist freiwillig.
Wie melde ich mich an?
Über das Anmeldeformular – kurz erreichbar unter helmutschindler.com/anmelden. Du bekommst alle Infos zum Start am 12. Jänner 2027 per Mail.
Mach dein Ding – in 12 Wochen.
Start am Dienstag, 12. Jänner 2027 · Frühbucherbonus € 49. Melde dich jetzt an.
Mein Bestreben, das Beste zu geben.